Mittwoch, 25. Februar 2009

hamburg for one day

...hieß es am montag, quasi vorgestern. noch schnell zu ner AIDA-internen schulung gefahren. mitm zug aka ICE. wasn spaß. kinder und haustiere im abteil, nicht zu vergessen sperrige gegenstände (gardinenstangen!!!!), 500 kg koffer und eben allerhand kleine rotzlöffel, die einen doof angeguckt haben. "guck auf dein malbuch" hätt ich am liebsten gesagt..und noch mitm finger drauf getippt, damit das auch klaro is. pah!

in hamburg-altona angekommen, noch schnell in´zeitungsladen, bissl zeit rumkriegen. dann mitm taxi und einem indischen taxifahrer zur zieladresse.
da die aber aber in einer parallelstraße zur reeperbahn lag, war der besorgte blick des fahrers verständlich. auch der heimliche blick auf meine roten stiefel (jaaa, ich weiß, doof), machte seinen gesichtsausdruck nicht besser. ich glaube, er hat sich ein bisschen sorgen gemacht. der hat bestimmt in sich hinein gedacht" das arme kindchen.noch so jung...".

neenee, keine sorge. das kindchen hat keine dunklen geheimnisse. also was das arbeiten angeht. muhahahahaaaaaaaa.

am zielort angekommen, fragte der fahrer dann aber nochmal nach...am nebengebäude von seeliveTivoli/AIDA stand nämlich "volksschule". "aaahsooo, zur schuuule" sagte der fahrer mit indischem akzent. ich so: "neeee, zur arbeit". aaaalso doch, hat er sich bestimmt gedacht. ich habs ihm angesehen!

ich dachte mir, dass es reichlich unverständlich wäre, hätte ich ihm erklärt, dass ich für AIDA als kamera-und schnitttante arbeite und zu einer dvd-authoring-schulung hier hergekommen bin. too much information. der arme mann.
der denkt bestimmt immernoch, dass ich in einem fragwürdigen etablissement meine brötchen verdiene. ..

aber vlei hat er ja auch nochmal in den rückspiegel geschaut und gesehen, dass ich zu seeliveTivoli reingehe und nicht zu "moni´s sexkino".

jaja, meine roten stiefel :)

Sonntag, 22. Februar 2009

wer eine seematrosenfrau werden will...

…der muss einige steinchen auf dem weg bis zum aufstieg überwinden. hört sich schlimmer an, als sichs anhört :)

auf jeden fall muss jeder, der an bord will, das basic safety and crowd training überleben und bestehen. dies galt es im januar 09 in angriff zu nehmen. in rostock. ja, im januar. bei der anreise wartete bereits ein feiner schneeregen auf mich und ein wohnschiff zum übernachten inklusive einer kranken mitbwohnerin, deren erkältungsviren es sich in den 6 gemeinsamen quadratmetern schon gemütlich gemacht hatten. jammijammi.

zu bewältigen war:

- 10 meter freifallboot

- einmal rutschen durch die MES- maritime evacuation system chute

- 2,5 h im wasser (2,5 °C), mit überlebensanzug

- “rettung” per kran aus dem wasser mittels schultergurt

- löschen von feuer mit sämtlichen feuerlöschern

- bekämpfen eines feuerinfernos im feuerbunker mit jammijammi gasmaske, grippe und sauerstoffflasche

- theorieunterricht+schriftliche prüfung